Etwas Schönes um in Erinnerungen zu schwelgen:

Im März stand wieder ein volles Volleyball-Wochenende bei uns an: ein doppelter Heimspieltag für die Männer und Damen 1, Bezirkspokal für die U12. Doch dann kam er, Freitag, der 13. Eine Hiobsbotschaft für jeden Volleyballer in ganz Deutschland. Die Saison wird vorzeitig beendet, der Spielbetrieb komplett eingestellt. Keine Spieltage und auch kein Training mehr. Mit der Schließung der Schulen könnte man ja noch klar kommen, aber geschlossene Sporthallen?! Schockschwere Not.

Jetzt sind fast zwei Monate vergangen und der Stand ist unverändert. Wir wissen nicht, wie es weitergehen wird und fragen uns auch täglich, wann endlich ein (Hallen-)Licht im Tunnel zu sehen ist. Der DVV hat erst vor wenigen Tagen mögliche Übergangsregeln auf der eigenen Website veröffentlicht, die ihr hier nachlesen könnt. Da wird einem noch einmal klar, dass es in jedem Lebensbereich einschlagende Veränderungen geben wird.

Aber wir wollen hier nicht weiter schwarzmalen…

Wir möchten zurück blicken auf eine wirklich starke Saison für unsere kleine Volleyballabteilung. In den vergangenen Monaten haben wir viele Siege gefeiert, auf die wir wirklich stolz sein können. Fassen wir also mal zusammen:

Die Männer haben ihren Aufstieg in die Bezirksklasse bereits am vorletzten Spieltag in Erlangen dingfest gemacht. Nicht nur auf eine Saison ohne Satzverlust wurde am 15. Februar angestoßen, sondern auch auf den Nachwuchs von Coach Metzner! (Wie viele Highlights kann eine Mannschaft eigentlich pro Saison verkraften?)

Nicht nur die Männer steigen auf

Die Mädelstruppe rund um Armin Hoefer hat in dieser Saison einige Erfolgsgeschichten geschrieben. Der „Zwergensturm“ rund um Armin Hoefer hat ebenfalls die Konkurrenz der Kreisklasse hinter sich gelassen und steigt als wohl jüngstes Team der Liga ungeschlagen in die Kreisliga auf.
Als mittelfränkischer Vize-Meister der U16 holen sich die Mini-Winners den 5. Platz auf der Nordbayerischen Meisterschaft. Mit dieser Leistung ging es dann in den nächsten Wettkampf – wer hätte das gedacht – die Bayerische Meisterschaft. Uns ist es bekannt, dass der Süden volleyballtechnisch so Einiges zu bieten hat. Keine leichte Aufgabe. Aber dennoch können die Feuchterinnen sehr stolz auf sich sein, zu den zwölf besten Teams im ganzen Freistaat zu gehören.

Auch die U14 um Trainer Tobias Wolfsteiner hat bei den Meisterschaften des Bayerischen Volleyball Verbands diverse Titel eingeholt. So dürfen sich die fünf Mädels mittelfränkischer Meister nennen und konnten einen wohlverdienten dritten Platz bei der Nordbayerischen Meisterschaft erkämpfen. Ende März wollte man der ganzen Saison noch die Krone aufsetzen und auf der Bayerischen Meisterschaft Alles geben – aber ihr wisst ja, wie die Geschichte weitergeht… Ein dramatisches Ende für eine traumhafte Saison mit nur einer einzigen (!) Niederlage.

Es nimmt einfach kein Ende

Na gut, jetzt geht es nicht mehr um namhafte Titel, die andere Mannschaften in dieser Saison eingefahren haben. Aber auch unsere kleinsten Spielerinnen aus der U12 und U13 haben in ihrer ersten Saison auf dem Feld ziemlich gut ausgesehen. Es ist wichtig zu wissen, das noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Um Siege muss man kämpfen und diesen Willen haben die Mädels um Trainerin und Abteilungsleiterin Lena Wörl auf jeden Fall gezeigt.
Die zweite Mannschaft in der Altersklasse U14 hat auch ihr Debüt gegeben und dabei eine starke Saison gespielt – leider außer Konkurrenz. Mit diesen Erfahrungen kann es im Herbst dann so richtig losgehen, damit auch die Mädchen um die neuste Trainerin Antje Santowski ihre ersten Titel einfahren können.
Ebenfalls viel dazu gelernt hat die U16-2 von Anna Bruckmann. Nach einer eindeutigen Saison, ebenfalls ohne Satzverlust scheiterten sie an der Konkurrenz aus den anderen Ligen bei der Qualifikation zur Mittelfränkischen Meisterschaft. Eine Nuss an der man ein bisschen zu knabbern hatte, nicht nur die Spielerinnen. Dennoch eine Erfahrung mehr, aus der man für die nächste Saison lernen kann.
Apropos lernen: die Damen 1 durfte ja in dieser Saison ein neues Trainergespann (Bettina Hirschmann & Michael Brunner) kennenlernen. Das ist immer eine gewisse Herausforderung. Nach einem knappem Sieg im Saisonauftakt mussten die Spielerinnen leider viele Niederlagen einstecken bevor auch hier Corona die Saison vorzeitig beendet hat.

Was bleibt noch zu sagen?

Jetzt ist die Saison vorbei und auch der Rückblick findet ein jähes Ende. Was sollen wir sagen? Wir waren eigentlich noch so gar nicht fertig mit der Saison. Keine richtige Aufstiegsfeier, keine Abteilungsversammlung. Irgendwie fühlt sich das nicht so schön an. Aber es kommen bessere Zeiten, ist doch klar. Die Hallen werden hoffentlich bald wieder öffnen und manch eine hat gezeigt, dass man auch im Garten Volleyball spielen kann.
Es ist aber noch wichtig, danke zu sagen. Ein großes Dankeschön an alle Sponsoren und jubelnden Fans, die unsere Heimspiele zu solch schönen Spektakeln gemacht haben. Danke an alle Eltern, die das Catering rocken und mit ihren Backkünsten die Zuschauer bewirten. Danke an alle Trainer für ihre Zeit und ein großer Dank natürlich auch an alle Organisatoren, die sich im Hintergrund damit beschäftigen, die Saison überhaupt erst zustande zu bringen.

Also:

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