TSV-Mädels als Dritter empfangen Ersten und Zweiten

FEUCHT – Der Dritte empfängt den Ersten und Zweiten. Mehr geht nicht, die Landesliga-Volleyballerinnen des TSV Feucht haben am Samstag (Spielbeginn 15 Uhr, Zeidlerhalle) mit dem TV Unterdürrbach und dem TSV Zirndorf das Führungsduo zu Gast. Aufgrund der Verletztenmisere sehen sich die Gastgeberinnen aber als Außenseiter, aber keineswegs als chancenlos. 

Die Saison biegt so langsam auf die Ziellinie ein und diese drei Teams haben sich vom Rest der Liga absetzen können. Dass die Feuchterinnen dabei sind, freut das Team selber ungemein, denn trotz anhaltender Verletzungsprobleme und folglich kaum geregeltem Training konnte die Truppe Anschluss an das Führungsduo halten.

,,Bis jetzt haben wir uns recht gut verkauft, wenn man berücksichtigt, dass wir seit einiger Zeit im Training mehr dosieren müssen als Gas geben zu können und vor allem dass viele Spielerinnen die letzte Zeit nicht wirklich geregelt trainieren konnten.“ Doch auch für Trainer Armin Hoefer steht es außer Frage, dass seine Mädels mit Vollgas an die anstehenden Aufgaben herangehen werden. ,,Soweit die Beine tragen“ lautet das Motto und das diese Mannschaft schwere, enge Situationen lösen kann, hat sie im Laufe dieser Saison schon einige Male bewiesen.

Zunächst trifft die Hoefer-Truppe auf den TV Unterdürrbach, der am vergangenen Spieltag das direkte Duell gegen Zirndorf verloren hat. Aber der Bayernliga-Absteiger war schon im Hinspiel ein ganz harter Brocken und die TSVlerinnen werden einen Sahnetag benötigen, um sich erneut behaupten zu können. Dabei war das Hinspiel eine ganz enge Kiste, drehten die Feuchterinnen das Match doch erst in aller letzter Sekunde im Tiebreak zu ihren Gunsten. Erschwerend kommt hinzu, dass das Spiel für Unterdürrbach wohl die letzte Chance ist im direkten Duell mit Zirndorf um die Tabellenspitze im Rennen zu bleiben.

In der folgenden Partie geht es dann gegen den Tabellenführer TSV Zirndorf. Und darin liegt die Würze, denn mit dem Spiel Zweiter gegen Dritter in den Beinen müssen die Feuchterinnen dann versuchen, auch noch dem Leader Paroli zu bieten. ,,Da hat es der Spielplan nicht gut gemeint mit uns, aber das Leben ist kein Wunschkonzert“, quittierte Hoefer die anstehende Mamutaufgabe. Dabei denkt er an so manche Schlacht in der Vergangenheit, wenn es nicht selten die Feuchter Fans waren, die mit ihrer Unterstützung das Team zum Sieg puschten. Aber auch für die Feuchter Volleyballfans wird es eine schwere Aufgabe, lockt doch Zirndorf mit grenzenlos Freibier für die eigenen Fans seinen Anhang nach Feucht.

,,Für uns ist es ein Heimspiel, in dem wir wie immer alles versuchen werden, unsere Farben gut zu vertreten – und zwar mit viel Power und Spaß. Aber wir müssen aufgrund der zwei schweren Spiele auch klug spielen und hoffen, dass uns die Feuchter Fans durch so manchen Hänger durchpeitschen.“ Trainer Armin Hoefer mit sein Co Tobias Wolfsteiner und das Team stellen sich mit Selbstvertrauen aus der Außenseiterposition heraus den anstehenden Aufgaben – eben soweit die Beine tragen.

 

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