Wolfsteiner-Mädels glänzen zuhause – direkter Abstieg vermieden

FEUCHT – Erstmals die Saison ist den Wolfsteiner-Mädels der Sprung aus dem gefährdeten Tabellenberiech geglückt. Mit zwei Siegen am vorletzten Spieltag gegen die direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt sicherten sich damit die Feuchter Kreisliga-Volleyballerinnen zumindest schon einmal die Teilnahme an der Relegation. 

Zunächst stand das Spiel gegen den Letzten DJK Allersberg 2 auf dem Plan. Am Anfang taten sich die TSVlerinnen noch schwer und der Satz war bis Satzmitte sehr ausgeglichen. Dann allerdings spielten die Feuchterinnen zu clever für den Gegner, setzten sich mit einem Zwischenspurt mit 14:9 ab und holten sich den ersten Set verdient mit 25:13.

Doch es kam etwas Sand ins Getriebe, viele Aufschlagfehler zwangen Coach Michael Schleicher zu seiner ersten Auszeit. Er brachte das Team wieder in die Spur, die Gastgeberinnen gingen ihrerseits wieder mit 14:10 in Führung. Doch erneut folgte eine schwächere Aufschlagphase, die die DJK nochmal auf 23:21 herankommen ließ. Doch am Ende konzentrierte sich die Mannschaft und verbuchte auch den zweiten Durchgang auf der Habenseite (25:21).

Der dritte und letzte Satz lief zwar auch nicht so rund, wie es sich die Feuchterinnen wünschten, doch trotz wackeligem Service war es am Ende eine klare Sache (25:18). Für den TSV hieß das, die nächsten, wichtigen Zähler auf dem Weg zum Klassenerhalt waren eingefahren.

Es folge das Match gegen den Vorletzten TSG Weisendorf. Ein Spiel, das mit Blick auf die Tabelle eine Vorentscheidung gegen den direkten Abstieg der Feuchterinnen bringen konnte. Bei einem Sieg wäre es nur noch möglich, auf den drittletzten Platz abzurutschen der zumindest schon mal die Relegation sichert.

Und entsprechend kämpferisch gingen beide Seiten in die Partie. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, auf Seiten des TSV führte nun Steffi Sordon in Zuspiel Regie, doch auch die TSG zeigte ein gutes Angriffs- und Blockspiel. Bei 21:21 setzte Michael Schleicher gekonnt eine Auszeit, frisch sortiert holten sich die TSVlerinnen im Anschluss den ersten Set (25:23).

Leider brachte der Erfolg nicht den erhofften Schwung für den zweiten Set, der TSV musste zunächst eine kleine Schwächephase durchlaufen. Beim Stande von 4:9 kam Kathrin Sellner in die Partie und machte ihre Sache sehr gut, doch die TSG zog ihren Lauf weiter durch (7:15). Doch wie so oft in dieser Saison, der TSV kämpfte unbekümmert weiter und hätte ich fast noch mit dem Satzgewinn belohnen dürfen (23:25).

Die Feuchterinnen waren aber zurück im Spiel, rissen das Ruder wieder auf ihre Seite. Es waren weiter zu viele Aufschlagfehler, die den Durchgang spannend hielten, doch am Ende waren die Feuchterinnen einfach den Tick besser (25:21). Das war dann irgendwie eine kleine Vorentscheidung. Den Sieg vor Augen und der sichere Sprung aus den Abstiegsplätzen trieb die Gastgeberinnen an. Beim 17:10 versuchte die TSG, den TSV-Rhythmus nochmal mit zwei Spielerwechseln zu unterbrechen – erfolglos. Die Wolfsteiner-Mädels zogen durch und holten sich den Set (25:17) und damit das Match.

Jetzt kommt es zu einem kleinen Showdown, wobei der TSV entweder genau von der TSG Weisendorf Schützenhilfe braucht oder selber über sich hinauswachsen muss. Am letzten Spieltag geht es für Feucht gegen die beiden Topteams der Liga, den Ersten DJK Allersberg und den Zweiten TV Erlangen 3. Im Gegenzug treffen die VG Baiersdorf / Marloffstein 2, der Post SV Nürnberg 2 und die TSG aufeinander. Sollte Feucht beide Partien verlieren und die sowohl die VG sowie Post mitdestens drei Punkte holen, rutscht der TSV noch auf den Relegationsplatz ab. Doch nach einer Hinrunde ohne einen einzigen Sieg wäre das immer noch ein Erfolg und lässt die Türe zum Klassenerhalt weiter offen.

 

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