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Pressebericht

Nervenstärke bewiesen

Presse
22.11.2004 12:42
Manuela Vögerl

Von Birgit Kamler

 

Die Trainingseinheiten der letzten Wochen zeigten bei den Feuchter Volleyballerinnen gleich zu Beginn des ersten Spiels ihre Wirkung. Abwechslungsreich und unberechenbar spielten sie ihre Gegnerinnen von SGS Erlangen ein ums andere Mal aus, entweder mit druckvollen Angriffen oder wohlüberlegten Lobs. Schnell wurde ein Vorsprung erarbeitet und nicht mehr abgegeben. Zu 17 bzw. zu 15 wurden die ersten beiden Sätze auf Feuchter Seite verbucht. Im dritten Satz waren wohl alle Spielerinnen schon von einem sicheren Sieg überzeugt und ließen es etwas lockerer angehen. Die Gegnerinnen witterten ihre Chance. Plötzlich spürten die Feuchterinnen Gegenwehr und mussten sich erst mit dieser Situation auseinandersetzen. Doch Zug um Zug kämpfte man sich ins Spiel zurück. Mit druckvollen Angriffen, besonders von Isabel Muswieck, und super Teamgeist wurde der dritte Satz doch noch in einem knappen Finish mit 25:23 für Feucht entschieden.

 

 

Das zweite Spiel gegen den TSV Cadolzburg begann mit einem Fehlstart. Unter anderem beeindruckt von der Größe der Gegnerinnen gelang es den Feuchter Damen anfangs nicht, ihr eigenes Spiel aufzuziehen. Es reihte sich Eigenfehler an Eigenfehler. Schnell lagen sie 8:2 zurück. Es dauerte noch eine Zeit, bis man Mittel und Wege fand, sich heranzukämpfen bzw. mit den Gegnerinnen gleich zu ziehen. Gute Angriffe und druckvolle Aufschläge gaben dann den Ausschlag zum Satzgewinn (25:23). Dies brachte den Feuchterinnen neuen Schwung und Selbstbewusstsein währen Cadolzburg noch den überraschenden Verlust des ersten Satzes verdauen mussten. Schnell gingen die Feuchter Frauen in Führung und bauten diese kontinuierlich aus. Der TSV führte bereits mit 10 Punkten Vorsprung (15:5), als plötzlich der Faden riss und die Annahme Unsicherheiten entwickelte. Die Gegnerinnen kamen bis auf 2 Punkte heran, bis die Feuchterinnen sich wieder auf ihre Qualitäten besannen und mit Druck den Satz zu Ende brachten. Langsam verzweifelten die Gegnerinnen. Die starke Abwehrarbeit der Frauen aus Feucht und ein gut stehender Block stellte sie vor fast unlösbare Probleme im Angriff. Mit 25:22 gaben sie nun den dritten Satz ab. Der zweite Sieg an diesem Tag war perfekt. Die Feuchterinnen fielen sich glücklich in die Arme. Hatten sie vor dem Spieltag mit zwei Siegen geliebäugelt, nun waren sie Realität und brachten den TSV Feucht vorerst an die Spitze der Bezirksliga.